Kein Kahlschlag bei der Medienvielfalt: Nein zu «No Billag»

Ich stimme am 4. März überzeugt Nein zur gefährlichen No-Billag-Initiative. Die Zerstörung der Schweizer Medienvielfalt durch «No Billag» entzieht der demokratischen Diskussion den Boden und schwächt den Zusammenhalt des Landes mit seinen verschiedenen Kulturen.

1. Nein zum Kahlschlag in der Medienlandschaft: Die No-Billag-Initiative zerstört mit Holzhackermethoden die lebendige Medienvielfalt. Rechtspopulistische Milliardäre und globale Konzerne übernehmen Radio und Fernsehen in der Schweiz.

2. Nein zum Sendeschluss für Minderheiten: Private Medienkonzerne wollen Geld verdienen. Sendungen für Sprachminderheiten und Angebote für Menschen mit einer Hör- oder Sehbehinderung verschwinden mit «No Billag» von der Bildfläche.

3. Nein zum Angriff auf die direkte Demokratie: Ein rein privater Medienmarkt führt zu Konzentration und Monopolen. Er zerstört so die Grundlagen der direkten Demokratie: unabhängige und vielfältige Information in allen Landesteilen.

4. Nein zum Abbau der kulturellen Vielfalt: Schweizer Filme und das lokale Musikschaffen verlieren ohne Gebühren wichtige Fördergelder und öffentliche Auftritte in Kino, Radio und Fernsehen. Es droht kommerzieller Einheitsbrei.

5. Nein zur Kostenexplosion für KonsumentInnen: Bei einer Abschaffung der Billag-Gebühren müssten bei Pay-TV-Kanälen einzelne Sendungen eingekauft werden. Ein Blick auf die Preislisten von Sport- und Filmkanälen zeigt, dass die Kosten ein Mehrfaches der 365 Franken für die Radio- und Fernseh-Gebühren betragen würden.

6. Nein zur Vernichtung von Arbeitsplätzen: Die Initiative ist auf die Abschaffung des medialen Service Public ausgerichtet und vernichtet dabei mehrere Tausend Arbeitsplätze (neben der SRG auch in der privaten audiovisuellen Wirtschaft der Schweiz und bei Privatradios und -fernsehen).

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